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"holz ist in bei den künstlern der documenta 7", heißt es in einem Feature des Hessischen Fernsehens von 1982. Dieser Satz hat es Tilo Schulz besonders angetan. ... Grund genug für eine wandfüllende, stark formalistische Intarsienarbeit in Echtholz-Furnier.
Tilo Schulz reagiert mit dieser hoch ästhetizistischen Vorgehensweise auf gründliche und genaue Recherchen im Archiv, bei denen er auf die Rückkehr zum autonomen Kunstbegriff durch den Kurator Rudi Fuchs und eine dennoch stark geführte Inszenierung der Kunstwerke stieß. Die Westkunst auf einem ihrer Höhepunkte. Die Anmutung einer gepflegten Wohnzimmerschrankwand der 80er Jahre ist kein Zufall in Tilo Schulz‘ Arbeit. Der Versuch, auf die Informationsfülle des Archivs nicht inhaltlich, sondern rein von der Form her zu reagieren, ebenso wenig. Denn diese Reduktion schillert zwischen kitschiger Parodie und asketischer Stille.
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